Nicht immer ist ein Ratgeber oder ein Sachbuch die richtige Wahl. Manchmal ist ein persönliche Erfolgsgeschichte der ideale Weg, um dein Buch zu schreiben.

Michaela Graham hat sich für diesen Weg entschieden und erzählt in ihrem ersten Buch die Geschichte von Julia, einer erfolgreichen Frau, die sich nach Nepal aufmacht, um zu sich selbst und in ihre Mitte zu finden. Den Rahmen dafür bietet ein Vipassana-Meditationsaufenthalt. Chris Pape und ich haben sie ein Stück des Weges zu ihrem Buch begleitet.

Michaela schreibt nicht nur Bücher, sie ist auch als Business und Spirit Coach erfolgreich und hat mir für dich einige Fragen zu ihrem Erstling beantwortet:

Welche Texte hast du schon vor deinem ersten Buch geschrieben?

Portrai von Michaela Graham Business und Spriti

Michaela Graham, Autorin und Coach

Die beiden bisher umfangreichsten Texte waren meine Diplomarbeit und meine Dissertation.

Ansonsten habe ich einige Fachartikel über die Themen Projektmanagement, Führung und Halbleiter geschrieben.

Was hat dich inspiriert dein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?

Seit ich denken kann, weiß ich, dass ich ein Buch schreiben will. Die letztliche Inspiration waren die Tage in Nepal, dort wurde meine innere Stimme so laut, dass klar für mich war, ich schreibe JETZT ein Buch.

Wie hast du das Thema deines Buchs ausgewählt?

Das Thema ist sozusagen zu mir gekommen. Die Nepalreise und das Vipassana waren die Mosaik-Steine, die ich offensichtlich noch gebraucht habe, damit das Thema meines Buches rund und klar ist.

Nenne uns ein Hindernis (tatsächlich oder vorgestellt), das du überwinden durftest, um dein Buch zu schreiben und veröffentlichen.

Beim Schreiben hatte ich keine Hindernisse, da ist alles einfach geflossen. Beim Überarbeiten kamen die ersten Hindernisse, weil ich erst einmal meine Gegenbeispielsortiererin überzeugen durfte, dass es gut für das Buch, für die Leser und auch für mich selbst ist, zu kürzen.

Irgendwann war das Buch dann in meinen Augen fertig und Tom befand, dass es weiterer Kürzungen bedarf. Hier war dann der Zeitpunkt, wo der Prozess ins Stocken kam. Gleichzeitig war Weihnachten und ich befand mich im Umzug, der sich als nicht so leicht herausstellte, wie ich ihn geplant hatte, und so hatte das Buch tatsächlich eine etwas länger als geplante Pause von ein paar Wochen und ich hatte eine tolle Entschuldigung dafür  . Die Pause war absolut perfekt, denn als ich nach der Pause noch einmal mit dem Lesen des Buches startete, war meine Distanz zu den Worten bereits groß genug, dass das Kürzen sehr leicht fiel und tatsächlich fließend funktionierte.

Als dann alles fertig war und ich das Buch ins E-Pub Format und in ein PDF für den Druck brachte, hat das – zumindest für mich – deutlich länger gedauert, als ich mir vorgestellt hatte. Ich fand den Prozess langweilig und anstrengend, und es gab das erste und einzige Mal wirklich Zeitpunkte, an denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte.

Welche Unterstützung hast du für dein Buch in Anspruch genommen?

Ich bin heute noch von Herzen dankbar, dass ich Toms und Chris Unterstützung hatte.

Tom hat mich von Anfang an wunderbar begleitet und mich mit seinen Fragen und Kommentaren super durch das Buch und immer wieder zurück zu den Bedürfnissen meiner Leserinnen und Leser geführt. Das war absolut perfekt, und ich werde das beim nächsten Buch auf jeden Fall genauso machen.

Tom hat mich während der gesamten Zeit und insbesondere am Ende des Prozesses herausgefordert, und als es fast so aussah, dass ich alles hinschmeißen wollte, kam Chris in der letzten Phase dazu. Sie war so ein bisschen wie die rettende Engelin. Denn obwohl ihre Kommentare zum Buch genau die gleichen waren wie die von Tom, konnte ich sie aus irgendeinem Grund besser annehmen.

Die beiden sind ein super Team. Ich bin absolut begeistert und ich bin ganz sicher, dass ich ohne ihre super professionelle Unterstützung das Buch nicht fertig geschrieben hätte, und wenn doch, hätte keine Leserin, kein Leser mehr als die ersten Seiten geschafft und wegen Reizüberflutung das Lesen meines Buches aufgegeben.

Also – immer wieder DANKESCHÖN an die beiden

Wie hast du dich für den Veröffentlichungsweg (Verlag oder Self-Publishing) deines Buchs entschieden?Cover von Michaela Grahams Erstliing

Ich habe alles selbst gemacht – außer dem Cover, das habe ich einer Designerin übergeben – und das Buch mit KDP Select auf Amazon als eBook und Taschenbuch veröffentlicht. Gerade warte ich auf den Druck von 200 Büchern von Book on Demand, weil ich die Bücher in Yoga-Studios und in kleinen Buchhandlungen in München auslegen möchte.

Gibt es etwas, das du beim deinem nächsten Buch anders machen wirst/anders gemacht hast?

Beim nächsten Buch werde ich den gesamten letzten Teil des Prozesses in andere Hände geben. Das heißt, sobald das Buch fertig ist und durch das letzte Korrektorat gelaufen ist, gebe ich mein Buch aus den Händen, für den gesamten folgenden Veröffentlichungsprozess inklusive Formatierung, Werbung etc..

Was hat sich für dich persönlich verändert, seit du dein erstes Buch veröffentlicht hast und Autorin bist?

Mir ist einmal wieder klar geworden, dass ich es bin, die meine Welt erschafft. Ich habe mir gewünscht, dass ich mit dem Buch viele Menschen inspiriere und begeistere und dass das Buch an sich beim Lesen bereits etwas in der Leserin, im Leser verändert. Das war mein Wunsch, und ich habe nicht so ganz daran geglaubt.

Jetzt habe ich bereits zahlreiches Feedback von meinen Leserinnen und Lesern erhalten, die genau über das begeistert sind, was ich mir gewünscht habe, die teilweise schon beim Lesen begonnen haben ihr Leben zu verändern. Von Menschen, die vor dem Buch ein eher negativ geprägtes Leben hatten und mit dem Lesen des Buches bereits begonnen haben, positive Gedanken in ihr Leben zu lassen. Ich habe Leserinnen und Leser, die sagen, dass ihnen mein Buch hilft, weil sie immer darin lesen, wenn es ihnen mal nicht so gut geht.

Selbst das einzige nicht so schöne Feedback, das ich erhalten habe, beinhaltet noch die Aussage, dass die Leserin einiges Tolles und Veränderndes mit in ihr Leben nehmen konnte.

Das ist einfach der Hammer und ich bin so begeistert über das Feedback, und ich wünsche mir, dass ich den Bestseller-Status erreiche, weil das bedeutet, dass sehr, sehr viele Menschen das Buch gelesen haben und damit sich selbst die Türe zu einem schöneren Leben, zu einer tolleren Version von sich selbst geöffnet haben.

Es fühlt sich toll an für mich, dass ich so viel mehr Menschen erreiche mit meiner Botschaft.

Wie hat sich dein erstes Buch positiv auf dein Business ausgewirkt?

Die bzw. der ein oder andere sind tatsächlich durch das Lesen des Buches auf mich aufmerksam geworden und wirklich merkbar hat das Buch noch nichts verändert.

Und ich bin sicher und total überzeugt, dass das im Laufe der Zeit noch kommt.

Stelle uns dein Buch in zwei Sätzen vor.

Es geht um Julia, eine erfolgreiche Frau, die vor den Trümmern ihres Lebens steht und sich Schritt für Schritt aus diesen Trümmern, aus Abhängigkeiten, alten Mustern, Blockaden etc. befreit. Sie lernt die Vipassana Meditation kennen, die für sie einen wichtigen Stein in ihrem Lebens-Mosaik darstellt und kommt letztlich bei sich selbst an, in ihrem Leben, in ihrem Glück. Ihr Motto? Alles ist möglich und wenn’s zu Dir passt, ist es einfach.

Welche zwei Tipps gibst du persönlich anderen Autoren und Autorinnen auf den Weg mit?

Ich finde, es ist absolut essentiell, eine(n) Coach zu haben, der oder die Dich durch den Prozess coacht, immer wieder an die essentiellen Dinge erinnert und mit seinem oder ihrem profunden und professionellen Wissen Dich selbst coacht und damit ermöglicht, dass Dein Buch ein professionelles Buch ist, leicht und schön für andere zu lesen und zu verstehen.

Wenn das Buch dann fertig ist, lass es los und lass all die technische Arbeit jemand anderen erledigen.

Danke, liebe Michaela, und viel Erfolg mit deinem Buch!!!

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Hier findest du Michaelas Buch auf Facebook!

Und du, wann schreibst du dein Buch?

Be wonderful!

Tom

Hast du schon die aktuelle Folge des Buch-Podcasts gehört?