Gibt es mehr Möglichkeiten dein Buch zu veröffentlichen, als du geglaubt hattest?

Ich könnte jetzt gleich sagen: Natürlich! Und ich erzähle dir lieber Schritt für Schritt über Bücher und was für – vielleicht überraschende – Möglichkeiten sie im Zeitalter des Self-Publishings für dich bereithalten.

Ich liebe Bücher, ein großer Teil meines Lebens dreht sich um Bücher. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich oft mit Menschen über Bücher spreche.

Ich bin dabei auf einer Mission: Ich will Menschen dabei unterstützen sich auszudrücken, ihr Potential zu entfalten und so einen positiven Beitrag zur menschlichen Gesellschaft zu leisten.

Meine mächtige Verbündete, die in vielen Gestalten auftritt, ist die digitale Revolution.

Die digitale Revolution

Tom Oberbichler mit Taschenbüchern

Ich liebe gedruckte Bücher!

Diese umwälzende Entwicklung, die mit dem Internet als Kern und Stütze zugleich gewachsen ist und beständig in unglaublich viele Richtungen weiter wächst, hat viele Bereiche des Lebens erreicht.

Onlineshops, Onlinemarketing, Social Media, die neuen sozialen Netzwerke, sind Beispiele, eBooks gehören auch dazu. eBooks sind Bücher, und darum interessieren sie mich besonders.

Die Entwicklung in diesem Sektor ist rasant. Es ist noch nicht lange her, da waren PDF-eBooks, die von den Autoren und Autorinnen selbst über die eigene Internetseite, den eigenen Shop oder noch spezialisierter über eine Landing Page verkauft wurden, der letzte Schrei und top-aktuell.

Diese PDFs gibt es immer noch – mit der Öffnung von Amazon und anderen Anbietern für unabhängige Autorinnen und Verlage sind die Möglichkeiten wirklich VIELE Menschen zu erreichen gewaltig gestiegen – und es ist ganz leicht. Das ist ein Grund, warum ich nur noch frage: »Und du, wann schreibst du dein Buch?«

Es ist einfach zu toll, was ein Buch für dich tut. Das Branding, der Expertinnenstatus, das Geld, die Sichtbarkeit …

Ich habe in den letzten 3 Jahren, seit ich begonnen habe selbst Bücher zu schreiben, zu bloggen und andere dabei zu unterstützen ihre Bücher auf die Reise zu schicken, mehrere 10.000 Menschen erreicht. Ich finde das toll!

Und bei den Büchern fließt ein Teil der Energie, die ich hinein investiere, in Form von Tantiemen zurück, das freut mich auch.

Was hat die DIGITALE Revolution mit einem Taschenbuch zu tun?

Viele denken bei digital sofort an elektronisch und gerade bei Selfpublishing-Büchern an eBooks.

Dass du mit eBooks viel erreichen kannst, hat sich auch schön langsam herumgesprochen – die ganzen riesigen Möglichkeiten in diesem Bereich nehmen immer noch nur wenige wahr. Das ist normal, wenn sich neue Gelegenheiten auftun, sind immer einige schneller bereit, sie für sich selbst zu nutzen, andere wollen mehr Zeit und es gibt auch noch die, die einfach wollen, dass alles beim Altem bleibt, so wie es immer war. Das war schon immer so …

Sogar unter Menschen, die selbst schon beschlossen haben, auch mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihren Fähigkeiten viele Menschen zu erreichen und dabei auch noch Produkte zu schaffen, die sich immer und immer wieder verkaufen, treffe ich noch auf tiefe Skepsis, ich könnte auch sagen Vorurteile, über gedruckte Bücher, ein Taschenbuch zum Beispiel.

»Oh, das ist sooo teuer und was mache ich mit den ganzen Büchern? Wo soll ich die lagern? Wer verschickt sie?«, so fragen sie.

Print on Demand ist die Lösung für dein gedrucktes Buch

Print on Demand ist die Antwort der digitalen Revolution für Taschenbücher.

Druck auf Bestellung, könnte ich es übersetzen und es funktioniert so:

Du stellst dein Buch samt Cover in digitaler Form, in der Regel als PDF, einem Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung. und sobald jemand dein Buch kauft, wird es gedruckt und ausgeliefert. Innerhalb von Österreich und Deutschland dauert dieser Prozess von der Bestellung bis zum Buch in der Hand etwa 3 Tage.

Wahnsinn! Oder? Das ist toll und so einfach. Keine Vorlaufkosten, keine Lagerkosten, kein Platzmangel … Es gibt mittlerweile viele Anbieter in dem Bereich, und ich stelle dir auch meinen Favoriten vor, mit dem ich in den vergangenen beiden Jahren mehr als 10 Taschenbücher produziert habe und sehr zufrieden bin: CreateSpace

KDP Print ist Amazons Print on Demand Angebot

Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) ist das Selfpublishing-Angebot von Amazon und hat sich neben dem Self-Publishing von eBooks darauf spezialisiert Printbücher auf Bestellung zu drucken, zu versenden.

Natürlich gibt es hier eine ausgedehnte Bandbreite, in der du deine Wahl treffen kannst.

Es gibt Dienstleistungsunternehmen, die dir den ganzen Prozess abnehmen – gegen ein Entgelt natürlich – du kannst alles selbst machen.

Ich skizziere dir den Vorgang kurz, damit du dich gut zurecht findest.

Die Anmeldung und Nutzung von Amazon KDP ist kostenfrei – du bezahlst den Druck, die Bestell- und Zahlungsabwicklung und den Versand mit einem Anteil am Verkaufspreis deines Buchs.

Und dann geht’s schon los. Amazon KDP Print bietet dir sogar gratis Word-Templates an, in denen du dein Buch schreiben kannst – passend für die unterschiedlichen Formate = Größen, in denen du dein Buch drucken lassen kannst. Die kannst du, sobald du fertig bist hochladen, sie werden in ein PDF umgewandelt und nach deiner Freigabe gedruckt.

Das Cover kannst du mit einem – wie ich finde – einfach zu bedienenden Online-Covergenerator bauen.

Das ist der Einstieg und letztlich vom technischen Aufwand her mit einem WordPress-Blog zu vergleichen. Wenn du da gut zurecht kommst, wirst du Amazon KDP auch leicht finden.

Nach oben gibt es keine Grenze. Ich habe so begonnen, wie ich es dir beschrieben habe und habe in meiner Praxis viel dazugelernt. Mittlerweile lasse ich meine Bücher von Profis mit Indesign setzen, sie erstellen auch die Cover der Bücher. Das Ergebnis sind noch schönere Bücher, die sich auch besser verkaufen.

Du kannst dich hier bei Amazon KDP anmelden und gleich loslegen:

Kann ich mit einem Taschenbuch etwas verdienen?

Ja, diese Frage steht noch im Raum – und ich gebe dir einfach ein Beispiel:

Nimm einen Ratgeber, 130- 150 (Buch)Seiten lang und einen Verkaufspreis inkl. MwSt. von 12,99, dann bleiben dir pro verkauftem Taschenbuch etwa € 5,–. Bei 100 Verkäufen also etwa 500 Euros. Ich find das gut.

Amazon verlinkt dein eBook mit deinem Taschenbuch – das heißt, dein Taschenbuch hilft dir, dein eBook zu verkaufen, einfach weil es da ist und das Doppelte oder mehr kostet. Das geschieht automatisch – falls das einmal nicht der Fall sein sollte, wende dich an den Amazon-Support und schicke gleich beide Links mit. Sie erledigen das dann rasch manuell für dich.

Es ist auch eine Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die einfach gerne ein gedrucktes Buch in der Hand halten – mach ihnen die Freude, und ihr profitiert beide davon.

Ein gedrucktes Buch macht auf vielen Ebenen Freude

So ein Taschenbuch macht Freude!

Mein erstes Paperback!

Und so ein Taschenbuch kann dir noch viel mehr Freude machen. Dein Buch steht in den Bücherregalen, liegt auf Schreibtischen, Nachtkästchen, … deiner Leser und Leserinnen – ein toller Anker!

Du kannst dein Buch bei Live-Auftritten, Workshops, Seminaren oder Lesungen direkt verkaufen und signieren! Da strahlen immer mindestens 2 Menschen und du bist eine oder einer davon!

Ich hoffe, du bist neugierig genug geworden um die Aussichten, die mit einem Taschenbuch auf dich warten, zum Anlass zu nehmen deiner Kreativität und Produktivität freien Lauf zu lassen!

Und so die Möglichkeiten, die tatsächlich größer sind als gedacht, für dich nutzt.

  • Welche Fragen hast zum Herstellen eines gedruckten Buchs?
  • Welche Erfahrungen hast du selbst mit gedruckten Büchern gemacht?
  • Was liest du selbst lieber – eBooks oder Taschenbücher?

Ich wünsche dir, dass du mehr Möglichkeiten siehst als du für möglich gehalten hättest – und dich für die entscheidest, die für dich optimal ist!

Viel Erfolg und

Ran an die Tasten!

Tom