November 28

Twitter für Autoren und Autorinnen – Erfahrungen und Tipps

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Wie nutzt du Twitter sinnvoll?

Edit Mai 2024

Nachdem sich Elon Musk Twitter unter den Nagel gerissen hat und die Plattform nach seinen Wünschen umgestaltet – dir mir zutiefst zu wider sind, habe ich Twitter, das mittlerweile „X“ heißt verlassen. 
Ich fokussiere mich derzeit auf Facebook und Instagram und habe statt Twitter ein Konto bei „Threads“ (by Instagram) eröffnet, dem ich allerdings nicht viel Aufmerksamkeit widme.

Es ist schade um Twitter, vor allem , weil es als unabhängiges Nachrichtenportal interessante Inhalte geteilt hat. Seit Elon Musk dort seine rechte Politik macht, ist das leider vorbei. Für Nachrichten nutze ich mittlerweile Telegram und TikTok.

Der folgende Beitrag hat also nur mehr historischen Wert. 😉

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Als Autor und Autorin – egal ob du für einen Verlag arbeitest oder selbst deine Bücher und ebooks veröffentlichst – ist die Vermarktung deiner Bücher und eBooks ein wesentlicher Bestandteil deines Erfolges. – Menschen dürfen deine Taschenbücher und eBooks finden.

Thomas Tom Oberbichler auf Twitter folgen
#lifeisgood Folgen Sie mir auf Twitter! 🙂

Das beginnt schon vor der Veröffentlichung, ja vor der Fertigstellung deiner Werke, gewinnt immer mehr an Bedeutung und hilft dir in der Belletristik wie im Ratgeber- und Sachbuchbereich erfolgreich zu sein.

Einer der Wege, die nicht unbedingt finanzielle Investitionen voraussetzen und dir offen stehen, sind die sozialen Netzwerke, gerne auch Social Media genannt.

Facebook ist seit langem in aller Munde, LinkedIn wächst – aus dem englischsprachigen Raum kommend – beständig. Instagram ist ein wichtiger Kanal für viele Autorinnen und Autoren geworden. Xing spielt für manche Sachbuchautoren und Ratgeberautorinnen immer noch eine Rolle.
Heute teile ich meine Twitter-Erfahrungen mit dir.

Twitter ist im deutschsprachigen Raum vor allem als Kanal für Nachrichten und Politik bekannt, und es ist weltweit eines der größten sozialen Netze mit Millionen Nutzern und Nutzerinnen.

Auch wenn es oft den Anschein hat, dass viele Nutzer und Nutzerinnen im deutschsprachigen Raum noch nicht verstanden haben, wie sie Twitter erfolgreich nutzen, wächst Twitter auch hier rasant.
Ja, die meisten Tweets (so heißen die Kurznachrichten) sind in Englisch, und es sind auch SEHR viele deutschsprachige Leser und Leserinnen auf Twitter unterwegs.

Ich will dich nicht überzeugen Twitter für dich zu nutzen, ich teile mit dir, wie ich gelernt habe Twitter für mich zu nutzen.

Was sind weitverbreitete Vorurteile zu Twitter?

  • 280 (früher 140) Zeichen sind viel zu kurz, da kann ich nicht vernünftig kommunizieren.
  • Die sprechen ohnehin alle nur Englisch – was soll ich dort.
  • Twitter ist voll mit Spam-Robotern, da komme ich nicht mit Menschen in Kontakt.
  • Twitter ist nur zum Verkaufen da und voller Produktlinks.
  • Die Twitter-Regeln sind undurchsichtig, ich kenne mich nicht aus.

Was sind die Vorteile, die Twitter und twittern für mich als Autor bringt?

  • Ich kann mein Twitter-Account mit meiner Facebook-Seite, mit meinem Facebook-Profil, mit Xing, LinkedIn, YouTube verknüpfen und so meine jeweiligen Statusmeldung gleichzeitig auch auf Twitter teilen (automatisch).
  • Ich kann von bitly.com aus meine verkürzten Links zu Büchern, Blog und Internetseite von mir und von mir empfohlenen Inhalten direkt twittern.
  • Es gibt Menschen, die ich nur oder am besten über Twitter erreiche.
  • Twitter lässt sich sehr gut mobil, etwa vom Smartphone/iPhone aus nutzen (Hier ist die  Begrenzung auf 280 Zeichen von Twitter fast ein Vorteil :)).
  • Auf Twitter ist Bereitschaft der Menschen zum Teilen von Inhalten viel größer als etwa auf Facebook. Während auf Facebook oft die „Gefällt mir“s das wirklich hilfreiche Teilen überwiegen, ist es auf Twitter meist umgekehrt. Es gibt mehr Retweets (=Teilen) als Favorisierungen (=Gefällt mir).
  • Es gibt sehr hilfreiche Tools, um die Arbeit mit Twitter zu organisieren und zu verwalten, wie etwa Postoplan, mit der ich Tweets auch zeitlich vorprogrammieren kann.
  • Es gibt zahlreiche GApps, die das Arbeiten mit Twitter erleichtern, wie etwa Postoplan.
  • Die Hashtags (#) erlauben mir und den anderen ein zielgerichtetes Suchen und Finden von interessanten Beiträgen und Profilen.

Was sind die wichtigsten grundlegenden Tipps für den Umgang mit Twitter?

  • Wähle ein aussagekräftiges Profilfoto – am besten ein Foto von dir selbst. Menschen haben gerne Kontakt zu Menschen.
  • Schreibe eine einladende und informative Kurzbeschreibung zu deinem Profil und verwende dabei #Hashtags.
  • Setze den Link zu deiner Internetseite oder deinem Blog gleich zu Beginn deiner Kurzbeschreibung.
  • Die Nachrichten auf Twitter sind kurz, und es ist sehr hilfreich deine Twitterkontakte so zu behandeln wie du es bei allen anderen Formen der Kommunikation tust – wertschätzend, unterstützend und positiv.
  • Lasse dir Zeit und deine Twitter-Aktivitäten langsam und regelmäßig wachsen – die Twitter-Algorithmen sind abhängig von der Zahl der Menschen, denen du folgst und die dir folgen. Es ist sehr hilfreich, diese beiden Zahlen im Gleichklang wachsen zu lassen. Programme wie tweepdash.com sind dafür sehr nützlich. Schau dir die Konten von Usern und Userinnen an, die dir folgen und folge zurück, falls der Kontakt für dich interessant ist. Finde interessante Konten, die zu Themen tweeten, die für dich relevant sind und folge diesen Menschen – nach etwa einer Woche prüfe, ob diejenigen dir selbst gefolgt sind. Falls ja ist alles gut, falls nein, empfehle ich dir, diese Konten wieder zu entfolgen.
  • Achte darauf, dass du mit deinen Tweets deinen Followern einen Nutzen bietest. Retweete Tweets von anderen, teile interessante Informationen, schöne Fotos, coole Links. Maximal in einem 1 von 5 Tweets sprichst du über eigene Produkte, Bücher, Dienstleistungen.
  • Passe die Anzahl deiner Tweets der Zahl der Menschen, denen du folgst und die dir folgen, an. Je größer diese Zahl ist, desto mehr Tweets kannst du tweeten. Denken bei deinen Tweets auch an die unterschiedlichen Zeitzonen, in denen Menschen leben.
  • Betreue dein Twitter-Konto persönlich und regelmäßig. Es ist auf Twitter sehr leicht mit Menschen in Kontakt zu kommen, wenn du auf Retweets persönliche Tweets antwortest, Menschen direkt ansprichst, auf Fragen antwortest, präsent bist.
  • Mische deine Tweets, ein interessanter Link, ein Foto, ein kurzer Text, der etwas über dich aussagt (gerne auch ein Zitat dann und wann, vielleicht eines auf 100 andere Tweets).
  • Binde Twitter in deine andren Aktivitäten ein. Verwende „Follow“ Buttons auf deiner Internetseite, deinem Blog, deiner Autoren- oder Autorinnenseite bei Amazon, binde deine Tweets dort ein; gib deinen Lesern und Leserinnen deinen Twitterhandle (=Kontoname) – meiner ist: @Buch_Schreiben.
  • Nutze #Hashtags, um zu finden und gefunden zu werden. In deinen eigenen Tweets maximal 3 pro Tweet, sonst werden sie leicht als Spam empfunden.
  • Lasse dein Twitter-Konto wachsen, indem du dir ansiehst wer Konten folgt, die für dich interessant sind und folge diesen Konten, vielleicht entstehen so Synergien.
  • Automatisierte Direktnachrichten sind Spam. Verwende direkte Nachrichten nur für wirkliche persönliche Nachrichten.
  • Falls du in mehreren Sprachen arbeitest, lege dir für jede Sprache ein Twitterkonto an und kommuniziere in der jeweiligen Sprache.
  • Nutze einen Linkverkürzungsdienst, am besten bitly.com, um Links in deine Tweets einzubinden.
  • Beteilige dich an Twitteraktionen, die mit #Hashtags verbunden sind wie #ff #FollowFriday, #WW = Writing Wednesday, #MM Marketing Monday.
  • Bedanke dich für Retweets und Favorisierungen, am besten gleich mit einem eigenen Retweet.
  • Mache nie mehr als fünf Retweets hintereinander. Die Menschen, deren Tweets du geteilt hast, wollen sich vermutlich revanchieren und Tweets von dir selbst finden, ohne ein halbe Stunde lang durch Retweets zu scrollen.
  • Tweete über den Inhalt deiner Bücher, teile deine Gedanken und Ansichten.
  • Nimm Stellung zu aktuellen Themen, zu denen du und deine Bücher einen Bezug haben.
  • Teste Hilfsprogramme wie HootSuite, um deine Tweets zu organisieren.
  • Lege themenspezifische Listen an und ordne deine Kontakte entsprechend zu – so behältst du den Überblick.
  • Nutze die neue „Stummschalten“ Option, um Kontakte auszublenden, die nur werben, mit denen du trotzdem verbunden bleiben willst.

Leider macht Twitter gar keinen Spaß mehr!

Ran an die Tasten!

Tom Oberbichler

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Tags

Autor, Autorin, Buch, Buchmarketing, eBook, Google, Onlinemarketing, Social Media, Twitter, Verkauf, Werbung


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