E-Mail-Marketing für Autoren und Autorinnen
Dein Newsletter – das kleine, oft unterschätzte, manchmal furchterregende, dabei so mächtige Werkzeug im Selfpublishing-Kosmos. Erfolgreiche Autor:innen schwören darauf, andere schieben es seit drei oder sogar noch mehr Jahren vor sich her („Morgen fange ich an …, oder vielleicht doch lieber erst nächste Woche …“). Dabei muss es gar nicht so schwer sein, wenn du weißt, wie du dein E-Mail-Marketing denn angehen kannst.
Denn eines ist klar: Der beste Moment, um deinen Newsletter anzugehen war vor langer Zeit … der zweitbeste ist JETZT!
Ich habe hier einen lockeren, direkt umsetzbaren und absolut praxisnahen Guide zum Thema Newsletter-Marketing für Selfpublisher:innen für dich. Mit Antworten auf alle wichtigen Fragen, möglichen technischen Hindernissen, den Datenschutz-Fallen und vor allem: einem klaren Fahrplan für den Einstieg. Ich gebe mein Bestes, um die Geschichte nicht ausufern zu lassen, wenn es auch zu den Newslettern wahrlich viel zu sagen gibt.
Ran an die Tasten, fertig, los!
📧 Warum ein Newsletter? Weil Facebook deine Freunde und Freundinnen gerne vergisst
Stell dir vor, du hast ein Haus gebaut. Ein schönes Haus. Aber du hast keine Tür eingebaut, nur ein Fenster im Obergeschoss. Und durch dieses Fenster schreist du jeden Tag: „Hallo, hier bin ich! Bitte kauft mein Buch!“ – aber draußen tobt ein Sturm, und keiner hört dich. Und auch die, die dich hören, können nicht zu dir kommen … weil du ja keine Türe hast, die du für sie öffnen kannst.
So ungefähr ist es als Autor:in ohne Newsletter, wenn du glaubst deine Social-Media-Kontakte alleine reichten aus, um mit Leser:innen in Kontakt zu kommen und zu bleiben.
Die harte Wahrheit: Du besitzt deine Social-Media-Follower:innen nicht. Instagram kann dein Konto jederzeit löschen. Facebook kann deine Reichweite auf 2 % drosseln. TikTok lebt von Trends, nicht von treuen Fans. Aber deine E-Mail-Liste? Die gehört dir. Kein Algorithmus kann dir vorschreiben, wen du wann erreichst. Du schreibst, und die Nachricht landet im Posteingang deiner Abonnent:innen, wenn du deine Arbeit gut machst.
Aber warum ist das so wichtig für Selfpublisher:innen?
- Du hast einen direkten Draht zu deinen Superfans: Die Leute, die deinen Newsletter abonnieren, sind deine treueste Leser:innenschaft. Sie wollen wissen, wann dein nächstes Buch kommt. Sie kaufen auch mal ein Printbuch, nicht nur das E-Book für 99 Cent. Mehr als das, sie interessieren sich für dich und deine Buchwelt. Sie wollen am Laufenden gehalten werden und mehr von dir und deiner Arbeit erfahren.
- Du machst Buchstarts ohne Nervenzusammenbrüche: Stell dir vor, du kündigst ein neues Buch an. Du schickst eine E-Mail an 1.000 Abonnent:innen. 100 kaufen innerhalb der ersten Woche. Das ist ein sicheres Fundament – und oft reicht das, um bei Amazon in einer Nischen-Bestenliste zu landen. 1.000 Abonnet:innen scheint dir unerreichbar? Auch 100 helfen dir schon zu einem besseren und planbaren Start und können den Unterschied machen zwischen einem guten Start und … einem Flop.
- Du verkaufst auch nebenbei: Nicht nur Bücher, sondern auch Merchandise, Lesungen, Coaching, Bonusmaterial. Newsletter sind die beste Verkaufsmaschine für Autor:innen. Auch deine Messebesuche amortisieren sich viel schneller und leichter, wenn du deinen Fans zuverlässig Infos zukommen lassen kannst, damit sie dich vor Ort auch finden.
- Du gewinnst eine langfristige Bindung: Ein Instagram-Post ist nach 24 Stunden vergessen. Eine E-Mail kannst du dir abspeichern, ausdrucken, weiterleiten. Newsletter bauen eine Beziehung auf, die Jahre hält, wenn ihr gut zueinander passt.
Ein Newsletter ist also kein nice-to-have. Es ist dein Sicherheitsnetz, deine Fanbase und dein Marketing-Herzstück. Neben deiner Autor:innenseite ist er Fundament, Fassade und Wohnzimmer zugleich in deinem Buchmarketing-Haus. Und mit ihm hast du auch eine Tür, durch die deine Leser:innen zu dir kommen können.
🎣 Wie gewinne ich Abonnent:innen? – Angle mit Köder, nicht mit dem nackten Haken
Hier scheitern die meisten. Sie schreiben auf ihrer Website: „Abonniert meinen Newsletter!“ – und niemand tut es. Warum? Weil du einen Anreiz brauchst. Menschen werden mit Angeboten überflutet. Du musst ihnen einen klaren Vorteil zeigen und ihnen gute Argumente geben, um mir dir in Kontakt zu treten und zu bleiben. Dein Newsletter ist letztlich nichts anderes als ein Produkt. Du musst Menschen zeigen, welchen Nutzen sie bekommen, wenn sie ihn abonnieren.
Die besten Anreize (Leadmagnete) für Autor:innen:
- Exklusive Kurzgeschichte (nur für Abonnent:innen, nicht veröffentlicht). Das ist ein Klassiker, der oft funktioniert.
- Ein Bonus-Kapitel als Prequel oder Sequel (als Aperitif oder Digestitif).
- Kartenmaterial deiner Fantasy-Welt
- Detailinformationen zu deinen Held:innen
- Bildmaterial zu deinen Büchern zum Download.
- Kochrezepte zu Gerichten, die im Buch vorkommen.
- Zusätzliche praktische Übungen zu deinem Sachbuch
- Mini-Videokurs zu den Inhalten deines Ratgebers
- Musik-Playlist zum Buch
Wo platziere ich den Köder?
Auf deiner Website ganz oben und am Ende jedes Blogposts.- In deinen Buchdateien (im Anhang deines E-Books: „Mehr Geschichten? Abonniere meinen Newsletter und erhalte …“).
- Auf Social Media mit einem direkten Link („Willst du eine kostenlose Kurzgeschichte? Klick hier!“).
- Am Ende deiner Lesungen (QR-Code auf einem Flyer).
- In deiner E-Mail-Signatur (professionell, aber nicht aufdringlich).
- Ich empfehle dir auch auf deiner Internetseite deinem Newsletter eine eigene Landingpage zu erstellen, oder erstellen zu lassen.
Bonus-Tipp: Verwende ein Pop-up auf deiner Website. Ja, viele hassen Pop-ups. Aber sie funktionieren. Biete den Besucher:innen etwas, und sie klicken. Teste es selbst.
Wie immer wirst du merken, dass du es nicht allen recht machen kannst – und darum geht es auch gar nicht. Wir wollen das Optimale für die Menschen, die am besten zu uns und unseren Büchern passen. Die anderen dürfen sie auch lesen, sie stehen aber nicht im Mittelpunkt unseres Buchmarketings.
📝 Worüber soll ich in meinen Newslettern schreiben? – Keine Angst, du musst nicht täglich Romane verfassen
Viele Autor:innen denken: „Ich bin Schriftsteller:in, also muss mein Newsletter literarisch hochwertig sein.“ Falsch. Dein Newsletter soll persönlich, kurzweilig und relevant sein. Du schreibst keine Doktorarbeit, sondern einen Brief an eine:n Freund:in.
Ein paar Vorschläge für Autor:innen-Newsletter:
- Schreibfortschritte („Ich habe heute Kapitel 7 beendet – und mein:e Held:in hat sich mal wieder geweigert, so zu tun, wie ich wollte.“).
- Einblicke hinter die Kulissen (Coverentwürfe, verworfene Ideen, Chaos am Schreibtisch).
- Empfehlungen für Bücher anderer Autor:innen (Kurze Rezensionen – das baut Community auf, weil andere Autor:innen dich verlinken).
- Eine kleine, exklusive Geschichte (muss nicht lang sein, 500 Wörter reichen).
- Umfragen („Wie sympathisch soll der Antagonist sein?“ – viele Leser:innen lieben es, mitzuentscheiden).
- Lesungen oder Live-Streams (Ankündigungen, Links zu Aufzeichnungen).
- Details und Anekdoten zu den Schauplätzen deiner Bücher.
Besser nicht:
- Nur Werbung für dein Buch (das ist langweilig und kontraproduktiv).
- Tiraden gegen andere Autor:innen (das bringt sehr schlechtes Karma).
- Jammern über niedrige Verkaufszahlen (das zieht runter).
- Versprechungen, die du nicht hältst (das ist das Schlimmste!)
Eine goldene Regel: Frage dich bei jedem Satz: „Würde ich das lesen wollen?“ Wenn ja – rein damit. Wenn du selbst gähnst, lösche es.
⏰ Wie oft muss ich schreiben? – Das kommt darauf an
Das ist die berühmte Goldlöckchen-Frage. Zu oft nervt. Zu selten und du wirst vergessen.
Vielen Autor:innen hilft es einen fixen Rhythmus zu finden. Mehr als einmal die Woche wird für fast alle Zielgruppen zu viel sein. Einmal im Monat ist für viele ein gutes Mittel, um sowohl die Beziehung zu deinen Leser:innen aufrechtzuerhalten, als auch den eigenen Aufwand gering zu halten.
Meine Empfehlung für Einsteiger:innen: Starte monatlich. Wenn du nach einem Jahr routiniert bist und Spaß hast, steigere auf 14-täglich. Wöchentlich würde ich nur empfehlen, wenn du extrem viel Content hast (z. B. eine tägliche Webserie schreibst).
Wichtiger als die Frequenz ist die Regelmäßigkeit. Besser alle zwei Monate zuverlässig als eine Woche täglich und dann drei Monate Funkstille. Setz dir einen festen Tag (z. B. jeden ersten Donnerstag im Monat) und halte ihn ein.
So hilfreich die Regelmäßigkeit beim Newsletter-Schreiben sein kann – schreibe bitte nur, wenn du etwas zu sagen hast, das für deine Abonennt:innen interessant ist.
Wie lang sollte eine Ausgabe sein? 300–800 Wörter sind ideal. Länger liest kaum jemand auf dem Handy oder im E-Mail-Programm. Kürzer wirkt leicht lieblos.
Wenn du mehr zu sagen hast, packe es in einen Blog-Artikel und verlinke in deinem Newsletter dorthin.
🛠️ Technische Hindernisse und die geringsten Mittel
Jetzt wird es praktisch. Viele scheuen den Newsletter, weil sie denken: „Die Technik wird mich überfordern!“ Zum Glück gibt es Tools, die dir das Newsletter-Marketing leicht machen.
Die geringsten technischen Mittel (Budget: 0–10 € pro Monat)
Du brauchst:
- Einen E-Mail-Marketing-Dienst (das ist die Software, die deine Abonnent:innen verwaltet, Formulare bereitstellt und die E-Mails verschickt). Als Selfpublisher:in reichen die Einsteiger:innen-Tarife zu Beginn völlig.
- Eine einfache Website als Zentrum deiner Internetpräsenz – Startseite, Über-Mich-Seite, Meine-Bücher-Seite und einen Blog. Platz für ein Anmeldeformular findest du auf jeder dieser Seiten außer denen, die direkt deinen Büchern gewidmet sind – dort willst du Bücher verkaufen, nicht Newsletter-Abonnent:innen gewinnen.
- Ein PDF deines Leadmagneten (die gratis Kurzgeschichte oder das Lesezeichen).
Empfehlungen für E-Mail-Dienste:
GetResponse – Ein EU-Unternehmen (Polen)
– Brevo (ehemals Sendinblue, ebenfalls ein EU-Unternehmen (Deutschland)
– Mailchimp ist sehr einfach und zu Beginn gratis, aber leider nicht Datenschutz konform – da ein US-Unternehmen
Ich empfehle dir für den Start: Brevo oder GetResponse. Beide haben attraktive Einstiegs-Tarife, beide sind auf Deutsch verfügbar, bieten dir Anmeldeformulare, Kontaktverwaltung und Newsletter-Versendung.
Was du NICHT brauchst: Eigene Server, Programmierkenntnisse, Photoshop für perfekte Grafiken. Ein einfacher Text-Newsletter mit einem persönlichen Foto ist oft besser als ein überdesigntes Monster, das in jeder E-Mail-App anders aussieht.
Was du auch nicht brauchst sind teure E-Mail-Marketing-Angebote für Online-Marketer:innen wie ActiveCampaign oder Klick-Tipp. Sie sind meist ein richtig teurer Spaß und können viel zu viel Dinge, die du als Autor:in nie brauchen wirst.
Ich selbst nutze seit Jahren GetResponse und bin mit ihnen so zufrieden, dass ich sie auch als Partner empfehle: https://mission-bestseller.com/GetResponse
Technische Hindernisse (und wie du sie umschiffst)
„Ich habe keine Website für das Formular.“ Nutze einen kostenlosen Blog (z. B. WordPress.com oder Jimdo.com).
„Ich kann keine PDF erstellen.“ Fast alles Schreib-Programme erlauben es dir deine Dateien als PDF zu speichern, du brauchst dafür kein eigenes Programm
„Meine E-Mails landen im Spamordner.“ Vermeide aufdringliche Werbeslogans („Kaufen Sie jetzt!“), keine dubiosen Links, nutze eine seriöse Absenderadresse, deine eigene Domain ist ideal, Dienste wie Hotmail oder GMX solltest du tunlichst vermeiden. Eine Gmail-Adresse ist ein guter Kompromiss, wenn mit deiner eigenen Domain noch zuwarten willst.
„Ich habe keine eigene Domain.“ Die solltest du dir besorgen. Der einfachste Weg ist über die Anbieter, wo du deine Webseite hosten lässt. Die Kosten für deine eigene Domain liegen meist im einstelligen Eurobereich pro Jahr. MeinName.de, .at oder .com ist meist nicht nur die einfachste, sondern auch die beste Lösung.
Ich selbst nutze seit Jahren AllInkl als Hosting-Anbieter und bin so zufrieden, dass ich sie auch als Partner empfehle: https://mission-bestseller.com/allinkl
Bei ihnen liegen meine Webseiten, meine persönlichen E-Mail-Konten und über sie kaufe ich auch Domains.
🔒 Datenschutz – ein bisserl Seriosität statt bösem Erwachen
Auch, wenn das ein super lästiges Thema ist, du solltest dich damit beschäftigen Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist zwar ein schlechter Scherz, versteht aber keinen Spaß. Ein Verstoß kann teuer werden. Wie all diese Regeln lassen sie den Großen jede Menge Spielraum, für uns Kleine kann es aber richtig eng werden.
In Panik brauchst du deswegen auch nicht verfallen – du musst nur ein paar Regeln beachten.
Die goldenen Datenschutz-Regeln für Autor:innen-Newsletter:
- Double-Opt-in (DOI) sind Pflicht: Deine Abonnent:innen müssen nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail erhalten und darin auf „Bestätigen“ klicken. Das belegt, dass sie wirklich zustimmen und du kannst das auch beweisen. Dein E-Mail-Dienst macht das automatisch, sobald du das eingestellt hast – also kein Stress.
- Nachweisbare Einwilligung: Du musst dokumentieren können, wer wann eingewilligt hat. Auch das erledigt dein E-Mail-Dienst für dich (Logs).
- Keine vorgekreuzten Checkboxen: Die Anmelde-Box darf nicht schon angekreuzt sein. Die User:innen müssen aktiv handeln.
- Widerrufsbelehrung und Abmelde-Link: In jeder E-Mail muss ein funktionierender „Abmelden“-Link sein. Ganz unten und gut sichtbar.
- Impressum auf der Website: Wenn du eine Website hast, brauchst du ein Impressum mit ladungsfähiger Postanschrift – ein Postfach reicht nicht aus. Ohne Impressum keine Newsletter-Anmeldung! Falls du ein Pseudonym verwendest, bieten es sich an ein Impressumsservice zu nutzen. Für die Medienverantwortlichkeit auf deiner Internetseite wirst du um einen Klarnamen allerdings – zumindest nach meinem Wissenstand – nicht herumkommen.
- Datenschutzerklärung: Du brauchst eine einfache Erklärung auf deiner Website, was du mit den Daten, die du sammelst, speicherst und verarbeitest machst („Ich speichere E-Mail-Adressen für den Versand des Newsletters. Ich gebe sie nicht weiter.“). Du musst darin auch angeben, welche Software du dafür nutzt. Es gibt kostenlose Generatoren online. Zum Beispiel: https://datenschutz-generator.de/
Fallen beim Newsletter-Marketing, in die viele tappen:
- Adressen von Freunden oder Leser:innen ohne deren Einwilligung eintragen – absolutes Tabu. Das ist illegal und schadet deinem Ruf und ist schlecht für die Beziehungen.
- Die Email-Adresse im Tausch für den Download des Leadmagneten verlangen, ohne auf das Double-Opt-in hinzuweisen. Du musst klar sagen: „Gib mir deine E-Mail, dann bekommst du die Geschichte. Und du stimmst zu, dass ich dir Newsletter schicke.“
- Keinen Abmelde-Link setzen in den Newslettern, die du verschickst.
- Reine Aufforderungen zum Kauf verschicken ohne zusätzlichen Nutzen für die Leser:innen zu bieten – da fühlen sich viele Menschen gepflanzt.
📈 Wie baue ich meinen Newsletter Schritt für Schritt auf? (Eine 7-Tage-Challenge)
Hier ist ein konkreter Fahrplan für die erste Woche, falls du mit deinem Newsletter bei Null startest:
- Tag 1: Entscheide dich für einen E-Mail-Dienst (ich empfehle GetResponse oder Brevo). Melde dich an, erstelle eine erste Liste.
- Tag 2: Schreibe deinen Leadmagneten (500–1000 Wörter Kurzgeschichte, dein Lesezeichen als PDF, eine praktische Übung zu deinem Buch, …).
- Tag 3: Richte das Anmeldeformular ein (im Hilfebereich der Anbieter und auf YouTube findest du gute Anleitungen). Füge eine Dankesseite hinzu.
- Tag 4: Schreibe die Begrüßungs-E-Mail, die automatisch an alle neuen Abonnent:innen verschickt wird („Grüß dich, schön dass du da bist! Hier ist deine kostenlose Geschichte. In Zukunft erzähle ich dir ab und zu aus meinem Schreiballtag …“).
- Tag 5: Baue das Formular auf deine Website ein. Teste es selbst mit einer deiner eigenen E-Mail-Adressen.
- Tag 6: Erstelle einen Social-Media-Post: „Hey, ich habe eine kostenlose Kurzgeschichte für dich – nur für Newsletter-Abonnent:innen. Hol sie dir hier: meine-domain.com
- Tag 7: Verschicke deine erste reguläre Newsletter-Ausgabe – an deine Abonnent:innen – auch wenn es bis dahin nur 5 oder 10 sind. Lass dich nicht beirren und fang an!
Du nutzt schon Newsletter-Marketing für dich und deine Bücher? Dann sind diese 7 Schritte für dich:
Tag 1: Überprüfe ob die Anbieter, die du für dein Newsletter-Marketing und deine Internetseite nutzt, noch für dich passen.- Tag 2: Erstellen einen neuen Leadmagnet für deinen Newsletter – entweder ein PDF oder eine Landingpage für die Anmeldung zu deinem Newsletter
- Tag 3: Erstelle ein neues Anmelde-Formular zu deinem Newsletter. Entweder ein Pop-Up, falls du noch keines verwendest oder ein alternatives, damit du vergleichen kannst.
- Tag 4: Erstelle eine Autoresponder-Serie von 3 E-Mails, die neue Abonnent:innen automatisiert erhalten werden.
- Tag 5: Erstelle dir einen Redaktionsplan für die nächsten drei Monate deines Newsletters
- Tag 6: Finde mindestens drei Autor:innen mit denen du eine gegenseitige Empfehlung eures Newsletters vereinbarst.
- Tag 7: Empfehle mindestens einen Newsletter einer Autor:innen-Kolleg:in
✨ Abschluss: Deine E-Mail-Liste ist Gold wert
Stell dir vor, du hast in einem, oder zwei Jahren 1.000 treue Abonnent:innen. Das sind 1.000 Menschen, die deinen Newsletter öffnen, weil sie dich mögen. Du kündigst ein neues Buch an – 100 kaufen es innerhalb von drei Tagen. Das reicht für eine Top-100-Platzierung in deinem Genrea – abhängig davon in welchem Genre du schreibst. Von da aus entdeckt dich Amazon und schlägt dich anderen Leser:innen vor. So kann der Schneeballeffekt entstehen, auf den wir alle bei der Veröffentlichung unseres Buchs hoffen.
Und alles begann mit einem kleinen Anmeldeformular, einer kostenlosen Kurzgeschichte und dem Mut, einfach anzufangen.
Also: Leg los. Noch heute. Du wirst Fehler machen – und das ist okay. Hauptsache du machst überhaupt etwas und kommst mit den Grundlagen deines Buchmarketings in die Gänge!
Viel Erfolg, du großartige:r E-Mail-Schreiber:in! 📧🚀
Herzlichst
Tom
PS: Nur zur Erinnerung: Der beste Moment, um mit deinem Newsletter zu starten war vor langer Zeit … der zweitbeste ist JETZT!
